Dann kann man mit etwas sachtem hebeln den großen hinteren Deckel lösen...
Und anschließend recht einfach die Schaltwelle demontieren. Um diese heraus zuziehen, hilft es die Welle um 180° zu drehen damit die Feder und Kugel der Neutralgassensperre nicht im Weg sind.
Wir haben lang überlegt was man machen kann, Feder und Kugel entprachen orginal Maßen, die Federkraft subjektiv auch. Am Ende haben wir der steilen Phase an der Neutralgasse der Schaltstange eine zarte zweite Phase von 45° spendiert. Zu wenig das es zu leicht geht, aber genug, das man nicht mehr nur mit Schwung und gut hörbarem "Klack!!" die Neutralgassensperre überwinden kann.
Danach alles wieder zusammen, frisch abgedichtet (Dirko HT) und wieder in den Wartburg eingebaut. Frisches Öl (CASTROL Transmax Manual EP 80W Getriebeöl) kam aber erst 24h später drauf um die Dichtmasse auslüften zu lassen.
Dann gings am Motor mal wieder weiter, inkl. Rückbesinnung auf ESKA Schrauben, Schlauchbänder und Schlauchbandspanner...
Der Krümmer... da hab ich auch lange gerungen. Silber sieht

aus, richtig Schwarz irgendwie auch. Rostig lassen keine Option und blank macht nicht lange Freude. Also Krümmer gereinigt, eine der angeblich besseren Auspufflacke aufgebracht und dann bei 220°C rund 30 Minuten nach Lackherstellervorgabe eingebrannt im alten Umluftbackofen (was ne stinkige Sauerei, zum Glück wird der Ofen nicht mehr benutzt

)
Dann gings an das alte Thema Kupplung...
Vorhanden ist:
- 2x original DDR Kupplungsautomat (für Mittengeführtes Drucklager), einmal Werksneu, einmal überholt (KUMO))
- 1x KUMO DDR Kupplungsscheibe, noch ziemlich gut, fast wie neu (radial gefedert, Serienmitnehmer)
- 1x LUK/Schäffer Kupplungsscheibe vom VW Käfer (axial und radial gefedert, langer Mitnehmer)
- 1x LUK Kupplungsautomat und Kupplungsscheibe als Umrüstset für den Wartburg 353W und Mittengeführte Drucklager (axial und radial gefedert, etwas kürzerer Mitnehmer wie original)
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