1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

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353jw
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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von 353jw » Samstag 10. Januar 2026, 12:13

Dann kann man mit etwas sachtem hebeln den großen hinteren Deckel lösen...
20260102_105545.jpg
Und anschließend recht einfach die Schaltwelle demontieren. Um diese heraus zuziehen, hilft es die Welle um 180° zu drehen damit die Feder und Kugel der Neutralgassensperre nicht im Weg sind.
20260102_105556.jpg
Wir haben lang überlegt was man machen kann, Feder und Kugel entprachen orginal Maßen, die Federkraft subjektiv auch. Am Ende haben wir der steilen Phase an der Neutralgasse der Schaltstange eine zarte zweite Phase von 45° spendiert. Zu wenig das es zu leicht geht, aber genug, das man nicht mehr nur mit Schwung und gut hörbarem "Klack!!" die Neutralgassensperre überwinden kann.
Schaltwelle_Umbau_353W_Knüppelschaltung.jpg
Danach alles wieder zusammen, frisch abgedichtet (Dirko HT) und wieder in den Wartburg eingebaut. Frisches Öl (CASTROL Transmax Manual EP 80W Getriebeöl) kam aber erst 24h später drauf um die Dichtmasse auslüften zu lassen.

Dann gings am Motor mal wieder weiter, inkl. Rückbesinnung auf ESKA Schrauben, Schlauchbänder und Schlauchbandspanner... :masked:
20260103_175132.jpg
20260103_175137.jpg
20260103_175146.jpg
20260103_201555.jpg
20260105_072431.jpg
Der Krümmer... da hab ich auch lange gerungen. Silber sieht :ill: aus, richtig Schwarz irgendwie auch. Rostig lassen keine Option und blank macht nicht lange Freude. Also Krümmer gereinigt, eine der angeblich besseren Auspufflacke aufgebracht und dann bei 220°C rund 30 Minuten nach Lackherstellervorgabe eingebrannt im alten Umluftbackofen (was ne stinkige Sauerei, zum Glück wird der Ofen nicht mehr benutzt ;-) )

Dann gings an das alte Thema Kupplung...
Vorhanden ist:
- 2x original DDR Kupplungsautomat (für Mittengeführtes Drucklager), einmal Werksneu, einmal überholt (KUMO))
20250319_123511.jpg
- 1x KUMO DDR Kupplungsscheibe, noch ziemlich gut, fast wie neu (radial gefedert, Serienmitnehmer)
- 1x LUK/Schäffer Kupplungsscheibe vom VW Käfer (axial und radial gefedert, langer Mitnehmer)
20250319_123537.jpg
20250319_123537.jpg
- 1x LUK Kupplungsautomat und Kupplungsscheibe als Umrüstset für den Wartburg 353W und Mittengeführte Drucklager (axial und radial gefedert, etwas kürzerer Mitnehmer wie original)

Weiter im nächsten Beitrag ...
Grüße

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353jw
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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von 353jw » Samstag 10. Januar 2026, 12:17

Hier nun noch die Fotos der "Wartburg 353W" Kupplung mit Automat von LUK
20260106_105202-EDIT.jpg
20260106_105212-EDIT.jpg
20260106_105219.jpg
20260106_105528-EDIT.jpg
20260106_105535-EDIT.jpg
20260106_105707.jpg
Und ich hab mal versucht ein wenig zu messen ...
20260103_105130.jpg
DDR:
20260103_103318.jpg
20260103_103102.jpg
Sichtvergleich DDR vs. LUK (Käfer):
20260103_103009.jpg
Grüße

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von 353jw » Samstag 10. Januar 2026, 12:20

Sichtvergleich teil 2:
20260103_102950.jpg
LUK (Käfer):
20260103_103442.jpg
20260103_103128.jpg
Die LUK "Wartburg" Kupplung muss ich noch messen/probieren.

Die Fragen sind halt:
- bleibt da gebug Platz das der Mitnehmer nicht mit der Mittenführung kollidiert?
20260103_113945.jpg
20260103_114120.jpg
- reicht der Betätigungsweg des Drucklagers aus, um auch bei axial gefederter Kupplungsscheibe sicher zu trennen?
- wie ist der etwas kürzere Mitnehmer der LUK Kupplungsscheibe aus dem LUK Wartburg Set zu bewerten? (Maße folgen)
:noplan:
Grüße

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von 353jw » Sonntag 18. Januar 2026, 20:52

Monolog Fortsetzung... :mrgreen:

Ich hab mich jetzt mal für die LUK Wartburgkupplung aus dem LUK Set entschieden und auch für den zugehörigen Automaten. Versuch macht kluch oder noch mehr Arbeit, ich werds bals wissen.
20260117_183035.jpg
20260117_183114.jpg
Die Entscheidung fiel auch durch messen der Belagstärken:
meine DDR Scheibe: 7,8 mm
LUK Wartburgset: 9,0 mm

Laut WHIMS:
Neu: 9,1 mm *0,4/-0,2 mm
Tot: 7,0 mm
Gefährdung der Funktionsfähigkeit ab 7,5 mm

Was haben die mit der Kupplung verzapft... oder man hat se mal machen lassen und keine neue sondern ne gebrauchte eingebaut bekommen. :noplan:

.
Kurzes Zeitraffer Video von der Aktion Motor wieder rein:
https://youtu.be/tWTEtyb1Vmc

.
20260118_140522.jpg
Grüße

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von bic » Montag 19. Januar 2026, 15:17

353jw hat geschrieben:
Sonntag 18. Januar 2026, 20:52
Monolog Fortsetzung... :mrgreen:
Du machst doch alles richtig, was soll man dann dazu sagen (obwohl ich eigentlich gern nörgle).
Kurzes Zeitraffer Video von der Aktion Motor wieder rein:
https://youtu.be/tWTEtyb1Vmc
Mann, das ist doch kein 7l-V8, so ein AWE-Motörchen haben wir früher an der Uhrkette getragen, den hebt man doch mit links und 40 Grd. Fiber ohne Hilfmittel an seinen Platz - kein Schertz :?

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von 353jw » Dienstag 20. Januar 2026, 12:29

... mit so nem Rücken sollte man das tunlichst unterlassen. :noplan:
IMG001_kl.jpg
Ich darf offiziell noch 3 kg maximal heben, und könnte EU-Rente beantragen, aber wer will das schon. :roll:
Eh ich wegen Kraftmeierei im Rollstuhl lande, benutze ich doch lieber den Fernost Kran. :zwink:
Grüße

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von ffuchser » Dienstag 20. Januar 2026, 12:48

:wow: absolut RICHTIG!
aus Platzmangel heb ich den immer ohne Krahn rein, oft alleine, wegen Experimentalbau 2-3x im Jahr und meinem Rücken tut das auch nicht gut !!
früher bin ich damit in den Keller gegangen und bin mit einem Anderen wieder rausgekommen. Das würd ich nicht mehr schaffen.

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von 353jw » Dienstag 20. Januar 2026, 20:59

Zurück zum Wartburg
Ich könnte dann mal bei der Materialbeschaffung Hilfe gebrauchen: Ich suche...
DDR Klemmschellen für die Benzinschläuche, sowas in der Art etwa 4 Stück würden fehlen. Für 13-14 mm Schläuche am KMVA Geber
Screenshot_870.jpg
Screenshot_870.jpg (26.82 KiB) 879 mal betrachtet
Quelle: https://www.oldtimer-ersatzteile-hermel ... 24189.html

Sechskanntschrauben: ESKA
2x M8x25
2x M10x16 8.8
2x M10x50
6x M6x18
3x M6x20
Grüße

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von 353jw » Montag 9. Februar 2026, 14:29

So, es ging mal wieder weiter. :-)

Über das Pappenforum hat mir ein netter Oldtimerfreund für kleines Geld die gesuchten Schrauben und Schellen zuschicken können und so konnte ich weiter machen beim zusammen bauen. :)

Und dann kam der Moment als mein Monk wieder mal Amok lief: Zylinderkopfdichtung. (ja, schon wieder... :masked: )
Ok, ich schraub ja gerne und lernen durch Schmerzen soll ja das effektivste sein, also hab ich mich jetzt zum Versuch durchgerungen: ZKD und Stehbolzen vom Barkaskonsum. Also alles mal wieder peinlichst sauber gemacht, den Kopf vorab auf Verzug geprüft, da ist aber alles fein.
Barkonaut Stehbolzen (sind mit 10.9 gestempelt und sollten gerpllte Gewinde haben) eingesetzt, dann die Dichttung nach Vorgabe aufgelegt, die Stehbolzen mit Antiseizepaste dünn bestrichten wie empfohlen, dann den Zylinderkopf drauf, originale 10.9er DDR U-Scheiben, und die Muttern auch orig. DDR 10.9er.
Dann wie vom Barkas Konsum empfohlen :read: im ersten Durchgang (exakt nach Anzugsschema) mit 32 Nm angezogen, dann im 2. Durchgang wie empfohlen mit 54 Nm.

Da steh ich nun...
Im Text vom Barkaskonsum steht auch:
Die Barkonaut ZKD zeige kein Kaltsetzverhalten wie bei den DDR-Dichtungen üblich, müsse also nicht wie normalerweise im Reparaturhandbuch beschrieben nach dem warmlaufen lassen und abkühlen lassen, noch mal 30° weiter angezogen werden.
Die 54 Nm sollen also wohl reichen.
Da steht jetzt aber auch, die Barkonaut Stehbolzen sind maximal mit 70 Nm Anzugsmoment belastbar.

3 Optionen:
54 Nm so lassen und gut ist?
Doch warm laufen lassen und dann nach dem abkühlen noch 30° weiter ziehen?
Oder lieber gleich das Anzugsmoment in einem 3. Durchgang auf 60-65 Nm erhöhen?

Ich will halt nicht das die durch drückt, wer wollte das nicht ;-) , und ich habe auch wenig Ambitionen die ZKD all zu schnell noch mal wechseln zu müssen. :pray:
Grüße

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von ffuchser » Montag 9. Februar 2026, 15:23

fast alle verkaufen west 10.9 entspricht ost 88, die von mir gekauften habe ich getestet, sind bei 55Nm weich und bei 62Nm abgerissen,
Barkonaut habe ich noch nicht getestet, die neuen von IFA garage kenn ich nicht, die von ORP halten und auch die von Trabiteile.

fahr den motor warm und lass ihn kalt werden, dann teste die Zylinderkopf muttern mit erneuten von mir aus 54Nm Drehmoment, was sich bewegt ziehste wieder auf 54Nutten und die Festen eben nicht.
Ich persönlich baller immer 70Nm drauf, das das falsch ist ist klar. Im Grunde müsste der Motor mit einer Hohnbrille welche mit dem später genutzten Drehmoment angezogen wird gehont werden, dann ist mehr auch ok. Es sollen auch Rennmotore mit 48Nm dicht sein und gut laufen.
Mach Dir nicht son Kopf! Wird schon dicht werden.

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von bic » Montag 9. Februar 2026, 21:21

353jw hat geschrieben:
Montag 9. Februar 2026, 14:29
Da steh ich nun...
Im Text vom Barkaskonsum steht auch:
Die Barkonaut ZKD zeige kein Kaltsetzverhalten wie bei den DDR-Dichtungen üblich, müsse also nicht wie normalerweise im Reparaturhandbuch beschrieben nach dem warmlaufen lassen und abkühlen lassen, noch mal 30° weiter angezogen werden.
Die 54 Nm sollen also wohl reichen.
Da steht jetzt aber auch, die Barkonaut Stehbolzen sind maximal mit 70 Nm Anzugsmoment belastbar.

3 Optionen:
54 Nm so lassen und gut ist?
Doch warm laufen lassen und dann nach dem abkühlen noch 30° weiter ziehen?
Oder lieber gleich das Anzugsmoment in einem 3. Durchgang auf 60-65 Nm erhöhen?
Vor ziemlich genau 10 Jahren (Mann, die Zeit rennt :?) hatte ich mal an die 10 verschiedenen ZKDs für den AWE-Motor versucht bzgl. deren Gebrauchstauglichkeit zu beurteilen - darunter auch die Dichtung von Herrn Geiger. Zu dieser schrieb ich damals abschließend:

Barkonaut.JPG

Ok, ok, hilft Dir jetzt auch nicht weiter :D Auch nicht weiter hilft Dir nun mein Ratschlag, lieber eine Dichtung von Ajusa oder noch besser, von Reinz AFM 22 oder 23 zu verwenden, wobei man bei Ajusa dedizierte Anzugsvorschriften vom Werk hätte.

Achso, noch eines. Die Geiger-Dichtung lag damals derart schief auf dem Block:

Unbenannt.JPG

hat sich das gebessert?

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von 353jw » Dienstag 10. Februar 2026, 11:41

Da war ja was... stimmt.

Das mit der Passform war mir noch geläufig, das hab ich nu leider nicht fotografiert, aber die lag schön mittig und ginng subjektiv leichter aufzulegen wie die ungarischen, also über die Stehbolzen. Denke an der Stelle ists kein Problem bei der welche ich habe.

Ich hab im letzten Jahr immer mal mit Leuten gesprochen, zu dem Thema und immer mal war wohl auch die Barkonaut Dichtung verwendet worden und ich hab dazu nichts negatives zu hören bekommen. Ist freilich nicht representativ, klar.

Ich hatte dann da auch noch mal angerufen, keinen erreicht, aber er rief mich dann zurück und ich hatte ihn auf das Thema noch mal angesprochen und löcher in den Bauch gefragt. Er nahm sich die Zeit und hat es in Ruhe ohne Polemik erläutert und auch noch mal versichert, dass beim Serien Motor tatsächlich die 54 Nm am Ende reichen, so sei auch das Feedback von bisherigen Kunden.
Er legte wert darauf das die Vorbereitungen ordentlich statt finden:
- Dichtflächen gründlich reinigen, und entfetten
- keine zusätzlichen Dichtmittel
- Zylinderkopf und Motor sollen plan nach Vorgabe sein (max. 0.1mm), obgleich die Dichtung bis 0,2mm noch funktioniert (ausgleicht und dichtet).

Daher dachte ich, geb ich der jetzt mal eine Chance. Bin mir halt nur mit den 54 Nm noch nicht sicher, oder ob ich doch gleich 65 Nm drauf gebe. Aber er meinte dies sei nicht nötig, obgleich die Stehbolzen bis 70 Nm aushielten ohne Schaden zu nehmen.

Deinen Ausführungen nach, wären 65 Nm aber wohl nicht die schlechteste Idee. :noplan:


Und dann hab ich mich noch an den Schellen versucht - was ein Scheißdreck aber auch.
Hier mal eine originale im Detail, so wie Eisenach die eingebaut hatte.
Screenshot_876.jpg
20260209_172254.jpg
20260209_172250.jpg
20260209_165433.jpg


Nach meiner Ansicht wurde das ab Werk so gemacht:
Screenshot_876_2.jpg
Screenshot_876_3.jpg
jedenfalls ist das an allen originalen Schellen dieser Bauart so an meinem 1987er Wartburg - das ist vielleicht ein gefummel.
Macht das wer anders oder kennt nen Trick wie man das einfacher machen kann?


Denn mach ich es statt dessen so - zieht es mir beim anziehen direkt das Schlauchband wieder aus der Nut im Bolzen raus. :noplan:
Screenshot_876_4.jpg
Grüße

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von markush » Dienstag 10. Februar 2026, 13:30

353jw hat geschrieben:
Dienstag 10. Februar 2026, 11:41
Macht das wer anders oder kennt nen Trick wie man das einfacher machen kann?
:) Ja, aber das willst Du nicht hören/lesen:
Ich nehme "richtige" handelsübliche Schlauchschellen, die ohne Absolvierung eines Spezial-Lehrganges verwendet werden können.
Wenn es mir original zu umständlich oder sonstwie nicht genehm ist, fiegt es raus bzw. wird geändert. :blah: :D

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von 353jw » Dienstag 10. Februar 2026, 13:47

Na aber das kann ja Jeder... und außerdem steh ich doch auf schmerzen bei sowas. :D :zwink: :running:
... und hätte es halt schon gern wie Original. Zumal das ja auch prima gehalten hat bei meinem, also why not. :noplan:

Ich hab jetzt mal die Norma Group (ehem. Rasmussen GmbH) angeschrieben, die haben eine identische Geschichte mal bis 2007 wohl angeboten (Normetta Typ NB-B/9) aber auch kaum noch im Handel.
https://www.authenticclassics.com/Hex-H ... 004986.htm
Schnapper ... ;-) :masked:
Vielleicht können die einen erhellen, mal sehen.
Screenshot_876_6.jpg
Screenshot_876_6.jpg (13.22 KiB) 469 mal betrachtet
Wurde so auch in verschiedenen Mercedes Typen verbaut.
Mercedes Teilenummern:
Schloss N900262009300
Band N900263009000
https://originalteile.mercedes-benz.de/ ... 0262009300
Screenshot_876_7.jpg
Zum Typ A (Splint Variante) findet man zu hauf, zum Typ B quasi nicht wirklich was außer halt das hier:
Screenshot_876_5.jpg
Dem nach nicht wie im AWE gehandhabt, sondern einfach stumpf nach dem 2. umschlingen in die Nut stecken und nach rechts einwickeln (also wie bekannt, unter dem Drehbolzen durch).
Hab ich gestern mehrfach versucht und mir ist dabei das Bandende immer wieder aus der Nut im Drehbolzen raus gerutscht, :flamed:
Grüße

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Re: 1987er Wartburg 353 W deluxe in Caprigrün

Beitrag von ffuchser » Dienstag 10. Februar 2026, 19:12

Ich versteh Dein Ansinnen die Originalität zu erhalten.
Ich hingegen habe immer richtige Schlauchschellen genommen, einfachere Montage mehr Stabilität.
Bei mir liegen diese Bastelschlauchschellen aus DDR Beständen neu immer im WEG rum.

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