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BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Juli 2018, 18:49 
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Hallo zusammen,

ich hatte ein Vergaserproblem und kann auch gleich die Lösung spendieren.

Fehlerbild:
Beim Fahren mit wenig Gas (1/4 Gas) ist alles ok. Wenn man nun auf das Gaspedal tritt und 3/4 Gas oder mehr will, dann verschluckt sich der Motor kurz, stockt und dreht dann erst hoch (Beschleunigungsloch). Außerdem hat der Motor beim Geschwindigkeit halten (z.B. bei 60km/h) ab und zu kurz leicht geruckelt. Konstante Geschwindigkeiten zu fahren, war extrem nervig.

Lösung:
Nach dem die Membrane des Vergasers (speziell die für die Teillastanreicherung) getauscht wurden, hatte ich immer noch das Problem. Allerdings ist die Kraftstoffhöhe in der Wanne entscheidend. Ich habe das Plättchen vom Schwimmer etwas nachgebogen, sodass der Schwimmer das Nadelventil schließt, aber auch gleichzeitig oben gegen die Vergaserwand stößt. Dadurch habe ich eine Kraftstoffhöhe von 22mm, gemessen vom Wannenboden aus, erreicht. Nun sollen es ja aber laut Buch 27,25-27,50mm sein. Die sind es dann auch! Denn der Schwimmer, der dann da noch reinkommt, verdrängt ja den Sprit und so steigt die Höhe.

Kurzfassung:
-Membrane des Vergasers tauschen
-Kraftstoffhöhe auf 22mm (also so hoch, wie es geht) einstellen (ohne dass der Schwimmer sich in der Wanne befindet)

Das Ruckeln ist weg und man kann konstante Geschwindigkeiten ohne Ruckeln fahren (zumindest soweit es ein Saugmotor mit Vergaser zulässt).

MfG. Stephan

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BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Juli 2018, 20:36 
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Beiträge: 749
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Kenne diese Symptomatik auch von meinem Wartburg 1.3.
Ich habe schon mehrere Sachen ausprobiert, um dieses ruckeln und verschlucken weg zu bekommen.
Werde das mal kontrollieren.
Danke für deinen Tipp :pray:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 12. Juli 2018, 17:01 
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Beiträge: 197
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Tja, nun habe ich gedacht, ich habe ein Patentrezept. Aber denkste!

Beim T1.1 hat es, wie gesagt, perfekt geklappt.

Heute wollte ich den W1.3 von seinem Leiden befreien. Ich habe beim Vergaser die Membrane gewechselt und den Schwimmerstand eingestellt. Das Problem ist aber schlimmer geworden. Er ruckt nicht nur kurz, sondern verschluckt sich stärker. Er zieht aber dann durch. Im kalten Zustand war es noch schlimmer.

Vorschläge?

Ob durch die nun funktionierende Anreicherung das Gemisch zu fett wird?

Wird die Unterdruckdose vom Zündverteiler nun stärker beeinflusst bzw. hatte vorher schon 'ne Macke und nun schlimmer?

Leerlauf ist top und Vollgas geht auch. Vergaser ist sauber und die Dichtungen sind neu. Gummiflansch ist neu und die Unterdruckschläuche auch. Ansaugmuffe geht. Sogar die Warmluftklappe öffnet sich im kalten Zustand.

Was kann es sein?

MfG. Stephan

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BeitragVerfasst: Freitag 13. Juli 2018, 14:38 
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Registriert: Dienstag 2. September 2014, 20:02
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Kleiner Nachtrag: heute beim Losfahren war das Ruckeln weg. Nach 2km als der Motor wärmer wurde, kam es wieder. Hab den Motor dann ausgestellt (10min in der Stadt gelaufen). Dann wieder angelassen und 4km nach Hause gefahren. Es war weg bzw. es war ganz minimal ab und zu mal da.

Tja, was ist die Ursache? Wenn es ein Vergaserproblem wäre, dann wäre das Ruckeln ja beständig da. Ob der Zündverteiler (der ja auch heiß wird) bezüglich der Unterdruckverstellung eine Macke hat?

Es kann eigentlich kaum was anderes sein. Spule, Steuerteil, Kerzen, Stecker Zündkabel usw. sind alle neu.

MfG. Stephan

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BeitragVerfasst: Freitag 13. Juli 2018, 15:11 
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Beiträge: 21
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Hast du mal den CO-Wert geprüft? Das Gemisch könnte zu Fett sein


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BeitragVerfasst: Samstag 14. Juli 2018, 16:45 
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Zündverteiler ist aber auch möglich.


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