Anhängelast

Typenübergreifendes, Pflege-, Hilfsmittel
Wartburger

Anhängelast

Beitrag von Wartburger » Freitag 28. Oktober 2005, 11:58

Hallo,

welche Anhängelast hat der 1.3er? Kann man die erhöhen, gibt es hierzu Gutachten?

Butzemann
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Beitrag von Butzemann » Samstag 29. Oktober 2005, 07:52

Hallo,

Die Anhängelast beträgt ungebremst 500 kg gebremst 650 kg, ob du die offiziell erhöhen kannst weiß ich leider nicht.

mfg Gert

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Haiko
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Beitrag von Haiko » Samstag 26. November 2005, 14:02

Da mein Wabu ein Hollandisches Kenzeigen hat, ist die anhangerlast vermindert durch dem Tüv: (warum ist mir nicht klar)

Gebremst: 650kg
Ungebremst: 435kg

Gruss

Tobias Yello Thunder

Beitrag von Tobias Yello Thunder » Samstag 26. November 2005, 23:18

Anhängelast erhöhen? Keine Ahnung, ob das geht. Meine Frage wäre warum es sein soll? Willst Du das arme Auto zu Tode quälen? Auch ein 1.3er hat nur einen tausenddreihunderter Motor. Und das Maximum, was ich dem zumuten wollte wären halt die 650 Kilo. Mehr Last würde ja auch wieder mehr Last auf die Gelenkwellen und das (anerkannt schwache) Getriebe bedeuten. Mal ganz davon ab, daß Du die Last dann auch wieder auch zum Stehen bringen mußt. Und die 650kg Last merkst Du beim Bremsen, auch wenn sie in einem gebremsten Hänger stecken. Glaub mir, ich hab's versucht. Es geht, aber lustig ist was anderes.

Tobias

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Dirk
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Beitrag von Dirk » Sonntag 28. Mai 2006, 20:33

Also mich interessiert dieses Thema auch. Habe aus normalerweise zuverlässiger Quelle gehört, dass es legale Auflastungen bis 800 kg geben soll. Allerdings weiß ich nicht, mit welchen Umbauten. Genau diese 800 kg brauche ich auch. Logisch ist der Warti kein Lastenesel. Wenn es aber darum geht, gelegentlich mal mit einem DDR-Eigenbau-Caravan (auf Basis einer Wartburg-Hinterachse) zum Treffen zu fahren, rechtfertigt das vielleicht doch einen Versuch. Eine Antischlingerkupplung ist dabei ebenso selbstverständlich, wie eine überlegte Routenplanung (verkehrsarme Strecken und Zeiten) und eine sehr vorausschauende Fahrweise. Kann mich nur lebhaft an diverse Gespanne Wartburg mit Bastei erinnern und die waren definitiv auch weit über den normal zulässigen 650 kg. Nur hat das zu DDR-Zeiten wohl niemand nachgewogen...
Damit Ihr mal seht, was ich vorhabe:Bild
Der WoWa wird zur Zeit restauriert, das ist aber ein längeres Projekt...
Viele Grüße,
Dirk

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Beitrag von TouristInfo » Freitag 16. Juni 2006, 11:58

Ist die Anhängerkupplung vom Tourist baugleich mit der von der Limo?

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EMST
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Beitrag von EMST » Freitag 16. Juni 2006, 20:24

@TouristInfo
Ja sind sie selbst die aufhängungist identisch

@Dirk
bei miener limo hab ich folgende lasten:
Gebremst: 650KG
Ungebremst: 500KG

MFG
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Beitrag von EMST » Freitag 23. Juni 2006, 08:37

ich hab gestern nochmal telefoniert....also es ist mal möglich 800kg an zu hängen nur bei einer zustarken bremsung haste den Anhänger dann im kofferraum. das problem ist einfach das die AHK nur an 5 punkten fixiert ist; einmal die hauptschraube und dann das aufhänge geschirr. da sind 800kg als "dauerlast" einfach zuviel zumal du probs mit dem rahmen bekommst das der sich verziehen könnte

MFG
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Beitrag von Dirk » Sonntag 2. Juli 2006, 22:24

@ EMST:
Danke fürs Nachhaken. Das Problem mit der Fixierung sehe ich auch, zumal das Heckblech die ganze Seitenführung übernehmen muss. Aber das sollte sich doch mit entsprechenden Verstärkungen lösen lassen? Ich denke z. B. an 2 Rohre, die von hinten weg V-förmig nach vorn zum Rahmen hin laufen, das sollte jede Menge Stabilität geben. Angeblich soll es auch schon Fahrzeuge mit nachgerüsteten Verstärkungen geben. Genau danach bin ich auf der Suche. Vielleicht werde ich ja beim Treffen in ESA fündig?

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Beitrag von EMST » Montag 3. Juli 2006, 09:27

@Dirk

Das Problem mit deiner V-Verstärkung dürfte der Rahmen werden der ja dann an 3 punken belastest (da ja das Aufhängegeschrirr entlastest wird imo ) wird ich halte es für etwas zuviel weil du pro punkt ca 266kg auf den Rahmen legst. Zumal die Bremse vom Wartburg ist für solche Lasten nicht einmal annähernd ausgelegt bei ca 2,1t Bremslast ist schluss ( 1410kg Tourist + 650kg Gebremster Hänger) also das ist meine Meinung dazu. Ob das geht weiss ich net musst halt nen Prüfer finden der das abnimmt. Lasse mich da gern vom gegenteil überzeugen aber ergo ist der Wartburg kein Lastesel nur leider wird er auch von vielen "Wartburg" 311/353w "Freunden" einfach breitgefahren leider.

MFG
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Beitrag von EMST » Montag 3. Juli 2006, 19:15

Kleiner Feiner Nachtrag ;) für alle die die nur Klasse B haben aber auch nen WoMa haben wollen ;) mit mehr als 750kg:

#

Für das Mitführen von Anhängern mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg wird künftig ein besonderer Anhängerführerschein erforderlich sein. Eine vor allem für die Besitzer von Wohnwagen bedeutsame Ausnahme vom Erfordernis des Anhängerführerscheins gibt es bei Klasse B:
Ein Führerschein dieser Klasse genügt auch dann, wenn der Anhänger ein höheres zulässiges Gesamtgewicht als 750 kg hat, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 3 500 kg und die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des Zugfahrzeugs nicht übersteigen.

Quelle: http://www.anhaengerhandel.de/EU-Fuehrer.htm
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Tim

Beitrag von Tim » Dienstag 4. Juli 2006, 15:53

Heute durchgeführt und eingetragen, allerdings am Trabant 1.3, aber egal da wirds beim Warti noch einfacher. (bei uns auch wegen schwereren Wowa gemacht)

Erstmal ohne Verstärkung wird es nix. Die Kupplung am Warti hängt ja hinten auch nur am Dosenblech.

Wortlaut im Trabantschein seit heut Mittag.(EU Fahrzeugschein):

*Feld O.1: 700kg od. 800kg bis 8 Proz. Steig.m.verstärkten Befestigungsteilen (innen Kofferaum m. Gitterrahmen)*AHK(Original)***


Wer suchen will die STVZO sagt nur das das zGG des Hängers das zGG des Autos nicht überschreiten darf, außer es ist ein Geländewagen der darf das 1,5fache. Und die Hängerkupplung muß geeignet sein.

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Dirk
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Beitrag von Dirk » Dienstag 4. Juli 2006, 21:58

@Tim:
danke für die Info und herzlichen Glühstrumpf zur erfolgreichen Eintragung. Nur mal aus Neugier: Welches zul. Gesamtgewicht hat Dein Trabi? Und falls der original (wie ein 601er) auch nur für 400 kg gebremst zugelassen war, wäre das ja eine glatte Verdoppelung! Bei mir geht's "nur" um 150 kg mehr, das sollte doch zu machen sein... Werde das jetzt vielleicht doch mal mit dem TÜV besprechen und mich nebenher mal auf die Suche machen nach dem Karosserieschmied meines geringsten Misstrauens. Möchte insgesamt so wenig wie möglich verändern und am liebsten nur so, dass man es auch rückgängig machen kann. Werde auf jeden Fall nichts überstürzen.

Tim

Beitrag von Tim » Dienstag 4. Juli 2006, 23:08

Leergewicht 700kg beim Trabant 1.3, deswegen auch die 700kg so und die 800kg nur bis 8% Steigung.
Ist ja bei den meisten Westblechen genauso, das die Anhängelast erhöht ist aber nur bis zu einem gewissen Steigungsgrad.
Und ja er hatte ganz normal vorher 400kg gebremst drin bzw hat er immernoch da der Eintrag ja unten steht was beim alten Schein Zeile 33 war....also alles was zusätzlich bzw abweichend von Zeile 1-32 ist :)

Tim

Beitrag von Tim » Dienstag 4. Juli 2006, 23:20

Achso hier mal ein Bild des Wowas der gezogen werden soll.(Der Weiße mit dem braunen Streifen)
Ist einer von vier Prototypen aus der DDR, die nie in Serie gebaut werden durften(läuft in den Papieren unter Eigenbau). Es ist der letzte von den vier die noch existieren, also mittlerweile ein Einzelstück. Auch wenn er riesig aussieht, schwer ist er nicht im Vergleich zur Größe. Es ist ein genialer Aufbau.
Isoliert, außen Aluhaut innen Sprelakat.
Das Leergewicht beträgt "nur" 550kg, das zGG 800kg.
Gut im Vergleich links daneben ein Weferlinger Heimstolz (HP500, also nich der kleine LC9), daneben ein Qek und daneben ein Eigenbau aus den 60er der in der Form ähnlich dem Friedel ist, aber für nen Trabant mit Simplexbremse gebaut ist (zGG 280kg)

Bild

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