Rahmen übergangsweise vor Rost schützen

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stephanw
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Rahmen übergangsweise vor Rost schützen

Beitrag von stephanw » Montag 23. April 2007, 12:11

Hallo Leute,

Bild

Da mein Rahmen vorne an einigen Stellen den Lack verloren und sich oberflächlich Rost gebildet hat, werde ich da wohl Abhilfe schaffen müssen. Eine vernünftige Vollrestauration ist derzeit zeitlich nicht möglich.
Da aber diese Sasion wahrscheinlich mal Motor+Getriebe raus muss, könnte ich den Freiraum für ein Provisorium nutzen, das was nützt (Rost stoppt) und nicht zuviel Mehrarbeit bei einer späteren, richtigen Behandlung erfordert.

Meine Ideen: grob mit Drahtbürste oder Negerkeks säubern und dann:
1.) Fertan o.ä. dann Grundierung und Lack streichen oder
2.) Uboschu drauf streichen oder
3.) Altöl drauf und über einen Feldweg heizen

Was würdet Ihr tun ? Gibts bessere Ideen ?
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thomas21
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Beitrag von thomas21 » Montag 23. April 2007, 12:26

Richtig blank machen dann mit Rostgrundierung einsprühen und danach underbodenschutz schön dick Auftragen.So hab ich es bei mir gemacht an den kleinen Stellen.

steffen1.3
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Beitrag von steffen1.3 » Montag 23. April 2007, 19:47

Na, an einer gründlichen Entrostung führt ohnehin kein Weg vorbei.

Ich habe aber mit Grundierungen zum streichen bessere Erfahrungen gemacht. Und auf Optik kommts da nicht ganz so an.

BOB 1+2 oder ferpox kann ich empfehlen.
Danach noch ne Lackschicht (mit Pinsel reicht ja wieder) und dann ggf. noch Uboschutz.

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Candyman
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Beitrag von Candyman » Dienstag 24. April 2007, 00:19

An vielen Ecken und Kanten kommt man mit Drahtbürste und anderen Gerätschaften eh bescheiden ran.
Ich würde Dir Hammerite 2 mal dick empfehlen. Sollte Übergangsweise reichen. Habe es bei meinem Trabi Unterboden benutzt und sieht nach 3 Jahren immer noch gut aus (auch Winterbetrieb).
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stephanw
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Beitrag von stephanw » Dienstag 24. April 2007, 07:51

Sonst wird egal wohin man schaut von Hammerite abgeraten.

Es geht mir auch nur um den gezeigten Bereich. Wenn der Motor raus ist, kommt man da auch ran.

Unterbodenschutz später wieder entfernen... manuell nervt das sicher. Beim Sandstrahlen sollte das kein Thema sein, oder ?
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thomas21
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Beitrag von thomas21 » Dienstag 24. April 2007, 11:13

Beim Sandstrahlen ist Unterbodenschutz kein Problem das Schiebt sich einfach weg.

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Martin R.
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Beitrag von Martin R. » Dienstag 24. April 2007, 13:09

stephanw hat geschrieben:Sonst wird egal wohin man schaut von Hammerite abgeraten.
Kenn ich auch so: "Im KFZ-Bereich besser kein Hammerit". Ich habe bei mir alles mögliche (Spurstangen, Bremstrommeln, Schwenklager...) mit dem kompletten POR15 Programm versehen. Aber dass ist eine ganz schöne Arbeit. Dafür "soll" es wohl aber auch eine Weile halten.

Ordentlich blank machen, entfetten und lackieren sollte zumindest für eine Weile reichen. Womit man dann lackiert ist wohl in gewisser Weise auch Glaubensfrage.

Gruß Maddin

steffen1.3
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Beitrag von steffen1.3 » Dienstag 24. April 2007, 14:22

Ich hab damals nur den Träger meiner AHZV mit Hammerite gemacht und muß sagen, das Zeug wird echt glashart und platzt deshalb auch leicht wieder ab.

Fürn Gartenzaun mags ja gut sein, aber am Auto würd ichs nicht mehr nutzen.

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Candyman
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Beitrag von Candyman » Mittwoch 25. April 2007, 01:40

Unterbodenschutz später wieder entfernen... manuell nervt das sicher. Beim Sandstrahlen sollte das kein Thema sein, oder ?


Mein Strahler hatte mit der dicken Unterbodenschicht zu kämpfen. Er sagte mir, daß sei so als ob man auf Gummi strahlt !? Vielleicht hatte er das falsche Strahlgut benutzt :?:
Desweiteren freuen sich auch die Filter in der Strahlkabine. :D

Bei dem Hammerite dachte ich gerade die harte Oberfläche ist gut für mechanische Einwirkungen wie Split etc. Wenn es dann wegplatzt ist natürlich schlecht. :cry:

Kann es sein das es beim Pulvern ähnlich ist?
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