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Verfasst: Mittwoch 4. Februar 2009, 00:49
von Erich
Steg-O hat geschrieben: ...
anm. - eigentlich dürfte sich der weg insgesamt gar nicht großartig verändern, denn alle 1.3er kupplungsautomaten sind selbstnachstellend - d.h. sie regulieren das spiel selbstständig, sodas das spiel mit zunehmender abnutzung der mitnehmerscheibe trotzdem gleich bleiben sollte - dies funktioniert allerdings nur bis zu einem begrenzten grade
...
also wäre es dann unnormal, wenn ich nach Kupplungseinbau zunächst relativ oft das Spiel nachstellen muß? Mein Wechsel war 2005 und in Intervallen bis Mitte letzten Jahres war innerhalb weniger Wochen eine merkliche Spielvergrößerung da - ich dachte das sei wg der Scheibenabutzung normal - hab ich mit mehrmaligem Nachstellen der Plastemutter (je so ca zwei Umdrehungen) wieder eingerenkt auf vorgeschriebenes Spiel [AWE sagt 25...40mm, ich finde 30 i.O.], jetzt läuft alles konstant und gut. Hauptsache ist, daß wie vorgenannt immer Spiel am Pedal ist, damit das Lager nicht anläuft und beim vollen Durchtreten die Kupplung richtig trennt, sonst ruiniert man sich schnell das Getriebe.. (manche Leute haben auch so dicke Teppiche im Auto liegen, daß der Kupplungspedalweg schon so verkürzt wird... bitte ggf prüfen). Bei meiner vorherigen Kupplung da war auch das Ausrücklager hin (immerhin erst nach 155 Tkm), erst tritt dabei ein rädelndes Geräusch beim Kuppeln auf, dann nach 1 Monat ständig und kurz bevor's das Ausrücklager zerlegt quietscht es laut wie Hölle, besonders im Leerlauf/wenn eingekuppelt ist, dann sollte man binnen 100km ne Werkstatt gesucht haben.

:) Gruß

Verfasst: Mittwoch 4. Februar 2009, 02:01
von Steg-O
also, echt :)

das thema wird noch mal eine enzyklopedie füllen :P

habe jetzt nochmal im handbuch nachgeschlagen, aber nix gefunden - musste letztendlich im vw buch nachschaun...

also:

eine grundeinstellung ist in jedem falle notwendig,
wenn dies erfolgt ist gleicht der automat den verschleiß von 7,3 zu 5,8 mm selbstständig aus - dafür sind die drei federarme am äußeren rand des automaten zuständig...
aber eben nur innerhalb dieses bereiches - alles was darüber hinaus geht (mehr verschleiß), erzwingt ein manuelles nachstellen der kupplung...

allerdings - und das is der kern der sache, soll eben gerade dadurch einem übermäßigem verschleiß vorgebeugt werden, indem man eben bei anfangendem vergrößerten spiel die kupplung wechseln soll...

fazit: wenn sich das spiel einer neuen kupplung von allein vergrößert (nach korrektem einbau, und einstellen), ist diese zu wechseln, um getriebe und/oder motorschäden vorzubeugen! :!:

wenn das bei gerade eingebauter mitnehmerscheibe passiert ist entweder die falsche kupplung verbaut oder der automat ist defekt/verschlissen

daher soll auch bei kupplungswechsel sowohl automat als auch druckplatte gewechselt werden... :wink:

[edit: - eine zu starke (dicke) druckplatte hat ähnliche negative auswirkungen auf den automaten]

Verfasst: Mittwoch 4. Februar 2009, 12:25
von lenni
Ja dann Danke ich Dir schonmal für die tollen Tipps Steg-O.
Höchstwahrscheinlich wird das auch der Grund gewesen sein warum dann öffters das Abstützblech für den Kupplingsbowdenzug gebrochen ist.
Naja jetz bin ich ja um einiges schlauer :) Vielen Dank nochmal :mrgreen:

Welche Kupplung kaufen...

Verfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 10:55
von UMR
Lauter tolle Tips hier Danke

Im Oktober letzten Jahres habe ich meinen Motor wechseln müssen und habe dabei auch in meinen Kupplungsvorräten gewühlt und totale schei... eingebaut! Schaltung ist mieserabel, Klappern beim Kuppeln sowie im Leehrlauf ohne Gang...
Ich werde mir einen neuen Kupplungsatz zulegen!

Was kann man Kaufen (im Set) :?:
Ungarn 100,-
Regeneriert 160,-
LUK (ebay) 156,-
LDM 170,-

Saisonfahrzeug (km<2000km)
Danke für Eure Hilfe

MfG Tobi

Re: Kupplungsprobleme beim 1.3er :(

Verfasst: Montag 23. Juni 2025, 19:33
von xxx
Steg-O hat geschrieben:
Donnerstag 15. Januar 2009, 00:10
nach dem einbau des ausrückhebels schmierst du eine fingerspitze fett in die plastikhülse und drückst sie dann in die öfnung (etwas mit nem gummihammer nachhämmern - nich zu fest - sonst geht se wieder kaputt :) )

zuvor machst du das selbe mit der in der getriebeglocke sitzenden hülse (das gegenstück am anderen ende der welle) - nur drückst du dort eben die welle in die buchse und nicht umgekehrt :D

das solltest du alle 15000 kilometer wiederholen - genaueres zu den wartungsintervallen steht im handbuch...

[edit:] wiederholen solltest du die fettung nur an der äußeren buchse - die innere brauchst du nur beim kupplungswechsel mitzumachen...
Ich bin gerade etwas verwirrt, bei meinem Getriebe war in der oberen Halterung der Ausrückwelle keine Buchse, in der Reparaturanleitung steht davon auch nichts!?