So, es ging mal wieder weiter.
Über das Pappenforum hat mir ein netter Oldtimerfreund für kleines Geld die gesuchten Schrauben und Schellen zuschicken können und so konnte ich weiter machen beim zusammen bauen.
Und dann kam der Moment als mein Monk wieder mal Amok lief:
Zylinderkopfdichtung. (ja, schon wieder...

)
Ok, ich schraub ja gerne und lernen durch Schmerzen soll ja das effektivste sein, also hab ich mich jetzt zum Versuch durchgerungen: ZKD und Stehbolzen vom Barkaskonsum. Also alles mal wieder peinlichst sauber gemacht, den Kopf vorab auf Verzug geprüft, da ist aber alles fein.
Barkonaut Stehbolzen (sind mit 10.9 gestempelt und sollten gerpllte Gewinde haben) eingesetzt, dann die Dichttung nach Vorgabe aufgelegt, die Stehbolzen mit Antiseizepaste dünn bestrichten wie empfohlen, dann den Zylinderkopf drauf, originale 10.9er DDR U-Scheiben, und die Muttern auch orig. DDR 10.9er.
Dann wie vom Barkas Konsum empfohlen

im ersten Durchgang (exakt nach Anzugsschema) mit 32 Nm angezogen, dann im 2. Durchgang wie empfohlen mit 54 Nm.
Da steh ich nun...
Im Text vom Barkaskonsum steht auch:
Die Barkonaut ZKD zeige kein Kaltsetzverhalten wie bei den DDR-Dichtungen üblich, müsse also nicht wie normalerweise im Reparaturhandbuch beschrieben nach dem warmlaufen lassen und abkühlen lassen, noch mal 30° weiter angezogen werden.
Die 54 Nm sollen also wohl reichen.
Da steht jetzt aber auch, die Barkonaut Stehbolzen sind maximal mit 70 Nm Anzugsmoment belastbar.
3 Optionen:
54 Nm so lassen und gut ist?
Doch warm laufen lassen und dann nach dem abkühlen noch 30° weiter ziehen?
Oder lieber gleich das Anzugsmoment in einem 3. Durchgang auf 60-65 Nm erhöhen?
Ich will halt nicht das die durch drückt, wer wollte das nicht

, und ich habe auch wenig Ambitionen die ZKD all zu schnell noch mal wechseln zu müssen.
