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Frage betreffs öldruckgeber
Verfasst: Samstag 8. September 2007, 02:41
von koppe2003
der 1.3er hat ja nun 2 davon...wenn ich das richtig verstanden hab einen für zu niedrigen und einen für zu hohen.
da es mit grad vorschwebt experimente mit einem anderen tacho zu machen stellt sich mir die frage ob ich die gelbe und die grüne strippe zusammen auf den eingang von dem tacho mit nur einem öldruckgeber klemmen kann, da ja letzten endes beides nur ein schalten gegen masse relaisiert. in diesem zusammenhang frag ich mich, wie das abschalten der ölkontrolllampe nach dem umdrehen des schlüssels erfolgt? oder ergibt sich das einfach, da sich ein öldruck aufbaut...
mfg koppe
Verfasst: Samstag 8. September 2007, 09:29
von steffen1.3
Die beiden Öldruckgeber sind an dem Kombiinstrument für Tank und Temp angeschlossen da dieses die beiden Geber auswertet.
Und es steuert dann auch die Lampe an.
Wenn man z.B. auf das Ungarninstrument umbaut ist die Elektronik ja dann weg, und man muß nur einen Geber direkt an der Lampe anschließen.
Ich weiß aber nicht welchen.
Aber der admin oder andere mit dem Ungarnding werdens bestimmt wissen.

Verfasst: Samstag 8. September 2007, 10:37
von stephanw
Ich habe einen der beiden an die Lampe im Amaturenbrett angeschlossen. Welchen der beiden, weiß ich grad nicht mehr

Mit dem einen geht es, wie es sein soll: Zündung an -> Lampe an, Motor an -> Lampe aus. Der andere lässt die Lampe mit laufendem Motor noch leuchten. Kann man durch Tauschen der Anschlüsse im Motorraum ändern.
Verfasst: Samstag 8. September 2007, 10:41
von mc-kev
Hi
kleine Info für Euch am Rande. Der eine Druckgeber ist für 0,3 Bar der andere für 0,8 bar. Heißt einmal im Niedrigdrehzahlbereich und einmal für erhöhte Drehzahlen. Daher leuchtet die Lampe auch noch, wenn man den 0,8 bar geber anklemmt bei Standgas. Gibt man gas muss auch sie dann erlöschen.
MfG kev
Verfasst: Sonntag 9. September 2007, 18:23
von Marco
Das ganze nennt sich dann "dynamische Öldruckkontrolle".Es spielt also die Drehzahl mit eine Rolle.Der 0.3er muss im Leerlauf schon erreicht werden, der 0.8er dann ich glaube bei 1500U/min und dazu dient die Elektronik.
Du könntest also den 0.3er einfach anklemmen, hast aber dann keine Kontrolle ob der Öldruck oben rum reicht.Alternative wäre dann vielleicht noch ne extra Öldruckanzeige?
Mfg
Marco
Verfasst: Sonntag 9. September 2007, 20:16
von mc-kev
rüschdüsch

Verfasst: Sonntag 9. September 2007, 20:48
von Tim.
Ihr solltet mal in Schaltplan guggen dann wisst ihr warum, wenn man nur ein Kabel an die Lampe dirket anschließt, es eben funktioniert oder die Lampe durchgehend brennt
Das eine ist ein Öffner der andere ist ein Schließer. Und genau das wird in dem Kombiinstrument in eine funktionierde Anzeige umgewandelt.

Verfasst: Sonntag 9. September 2007, 20:50
von Tim.
Achso, man kann eine Schalter von späteren VW Motoren (z.B. Polo 6N mit AEE oder AEX)nehmen wo es auch nur einen Schalter gibt, der ein Schließer ist. Der war glaub ich blau.
ist das so
Verfasst: Dienstag 11. September 2007, 10:09
von koppe2003
hm, ist das so mit einmal öffner und einmal schließer?
sollte das der fall sein könnte man ja einfach die dinger parallel auf eine lampe klemmen und das sollte auch gehen, unter der annahme, dass der für den niedrigen öldruck der öffner ist.
weiter beschäftigt mich grad eine andere frage, hab grad mal mit nem messgerät die schalter gegen masse gemessen, bei abgestellten motor sollte doch zumindest einer der beiden durchgang haben oder nicht?
mfg
Verfasst: Dienstag 11. September 2007, 17:09
von mc-kev
so also jetzt nochmal. der zweite Geber reagiert erst bei 1,5 bar und nicht bei 0,8 wie von mir behauptet. Habe gerade mal den Schaltplan studiert.
Es sind beide Geber "Schließer"
Wer den Beweis braucht kann sich ja mal melden

Verfasst: Dienstag 11. September 2007, 17:58
von Erich
Hallo Leute!
Hat schonmal jemand von Euch Erfahrungen gemacht, wie es aussieht, das originale TEMP-TANK-Instrument aufzumachen um das Steuermodul zu entnehmen? Vielleicht geht das und man kann es irgendwo unters Armaturenbrett hängen, damit das mit den Ölkontrollen klappt und kann dann eben nach Geschmack das alte DDR-Zeigerinstrument vom 353 oder eben das Ungarn-Teil einbauen... Bin dankbar für Ratschläge
Grüße
Verfasst: Dienstag 11. September 2007, 18:38
von mc-kev
Ja habe ich gerade Aktuell in der Garage liegen. Habe die elektronik sprich platine aus dem gehäuse entfernt, da diese für etwas anderes weichen müßte. Jedoch finde ich ne Platine unter´s A-brett gebastelt irgendwie doof. Wenn jemand ein Foto von der Platine will einfach melden.
MfG
japp
Verfasst: Dienstag 11. September 2007, 19:23
von koppe
ich arbeite grad an ner entsprechenden schaltung...sollte kein problem werden, vermutlich 2 relais...bzw ein umschalter...
mfg
Verfasst: Mittwoch 12. September 2007, 07:43
von steffen1.3
Fotos der Platine und den Schaltplan gibts bei
www.wartburgpeter.de
Die Platine gesamt wo hinbasteln wenn man die Anzeigen nicht braucht würde ich auch nicht. Dann eher für ein paar Cent die Teile kaufen und nur die benötigten Bauelemente auf ne Platine löten.
Oder halt ganz weglassen und nur einen Geber anklemmen.
Verfasst: Mittwoch 12. September 2007, 12:44
von Tim.
Ich beziehe mich auf den Schaltplan und die Rep.Anleitung vom Trabant 1.1 und behaupte einfach ohne es jetzt gesehen bzw vor mir zu haben das es beim Wartburg 1.3 gleich ist.
Öldruckschalter 1 (Ruhestromschalter gegen Masse) Schalter öffnet bei einem Öldruck von 30 +- 15 kPa
Oldruckschalter 2 (Ruhestromschalter gegen Masse) Schalter schließt bei einem Öldruck von 140+- 20kPa
Auch im Schaltplan ist der 0,3 Bar Schalter als Öffner dargestellt und der 1,4 Bar Schalter ist als Schließer dargestellt.
Und ich bin mir zu 99,9% sicher das es im Wartburg genauso ist wie im Trabant.
Beide Fahrzeuge habe die selbe Motorelektrik und auch das gleiche Kombiinstrument.