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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 18:28 
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Hallo zusammen,

baue gerade meinen 88er 1.3er wieder auf und bin beim Vorbereiten der Karosserie zum Lackieren.
Hierbei wollte ich auch die Kleber-Reste aus dem Innenraum, mit dem die Kunstleder-Verkleidungen, z.B. an A- und B-Säule, Himmel an Front- und Heck-Scheibe usw., an der Karosse angeklebt waren, entfernen.

Nachdem ich es anfänglich mit Benzin und Bremsenreiniger erfolglos probiert habe, habe ich von einem ortsansässigen Sattler die Info erhalten, Nitro-Verdünnung zu verwenden. Das funktioniert auch prinzipiell, wenn die Kleberschicht nicht zu dick ist, allerdings ist es sehr mühseelig - habe für ein 10x15cm großes Stück am Boden der Rücksitzfläche mehr als 1 Stunde gebraucht.

Hierbei hatte ich auch noch den Vorteil, dass ich einen getränkten Lappen auflegen und das ganze etwas einweichen lassen konnte. Das wird bei den senkreckten Flächen so nicht funktionieren.

Habe hier zwei Threads zum Thema Kleber gefunden, allerdings nur zur Dämmmatte im Mottorraum. Ich denke, das Material ist hier ein anderes.

Hat also jemand von Euch schon einschlägige Erfahrung mit diesem Thema gemacht und ein effektiveres Lösungsmittel gefunden?

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BeitragVerfasst: Dienstag 14. März 2017, 19:51 
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Beiträge: 730
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Wenn du eh lackieren möchtest, entferne den Kleber doch mechanisch!

Stechbeitel, Spachtel, Sandpapier, Flex mit Drahtigel..... Die Möglichkeiten sind grenzenlos :D .

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einsdreierverunstalter.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. März 2017, 21:03 
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Naja, habe schon die Teermatten am Boden mit Heißluftfön und Spachtel entfernt und da bleibt es leider nicht aus, dass man die Grundierung durchschabt - das muss dann wiedergrundiert werden, dait es nicht bis zum Lackierer neuen Rost ansetzt.

Ich werde mal weitersuchen - wenn ich etwas besseres finde lass ich's Euch wissen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 20. Juni 2018, 22:39 
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Wohnort: Görlitz
So, mal ein Ergebnis von meiner Seite.

Vom Schlosser meines Vertrauens habe ich den Hinweis erhalten, dass man den Kleber recht gut mit Abbeizer entfernt bekommt. Hierbei solle man aber den "klassischen" nehmen, der biologisch abbaubare tauge angeblich nichts.

Habe mir im Baumarkt das Zeug (Molto Power-Abbeizer) besorgt und es funktioniert tatsächlich recht gut.
Etwas Probleme bereitet der recht unterschiedlich dicke Auftrag des Original-Klebers. Habe mich daher dazu entschieden, mehrere Durchgänge mit verkürzter Einwirkdauer durchzuführen und beim wiederholten Auftrag nur die Flächen neu zubehandeln, wo noch Kleber hängt, um Grundierung bzw. Lack an den Stellen, wo der Kleber schon runter ist, zu schonen.

D.h. entgegen der empfohlenen Einwirkdauer von 2 Stunden habe ich je Durchlauf etwa 20min. bei 20°C einwirken lassen.
Beim ersten Durchlauf habe ich den aufgeweichten Kleber mit einer Spachtel und anschließend mit einem nassen Putzlappen entfernt.
Insgesamt waren noch zwei weitere Durchläufe notwendig, die nach der Einwirkzeit nur mit dem nassen Putzlappen bearbeitet wurden.

Anbei drei beispielhafte Fotos von der rechten C-Säule:
- Originalzustand
- nach dem ersten Durchgang
- nach dem zweiten Durchgang
Nach dem 3. durchlauf habe ich kein Foto mehr gemacht, weil das im Detail nicht mehr erkennbar gewesen wäre.


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BeitragVerfasst: Sonntag 24. Juni 2018, 21:34 
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Registriert: Sonntag 11. Januar 2004, 17:49
Beiträge: 2348
Wohnort: Merseburg
Hallo,
na sieht doch gut aus.
Danke für den Tipp, werd ich denn probieren wenn ich an der Stelle bin. :)


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