Getriebe 1.3er

Reparatur, Alles rund um Serienteile
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Erich
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Beitrag von Erich » Mittwoch 26. März 2008, 20:33

sorry Westwartburg :( Irgendwie ist hier gerade Themen- und Mitgliederfeuerwerk, da sieht man nicht so richtig klar, ihi. Möglich, daß die da was am Differential verändert haben (bloß was) in Eisenach, aber lt Rep-Büchern von Wartburg 1,3 und Trabant 1,1 sind alle Übersetzungen und Achsantrieb der 4-G-Getriebe (außer W1,3 Trans, der hat wie o.g. die gleiche AchsÜ wie der geplante W1,3-5-Gang) bei Trabant und Wartburg gleich, kraß oder? Aber der Pappi schafft doch keine 140 Sachen oder? Da hätte doch der 1,05L-Motor voll zu tun den (immerhin wenigstens leichtern) Wagen hochzuziehen, geschwindigkeitsmäßig. Merkwürden.

@Thomas: Danke f d Hinweis, das klingt logisch - wußte ich nicht, sehr gut :)
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steffen1.3
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Beitrag von steffen1.3 » Mittwoch 26. März 2008, 20:39

Ja genau, LWB601 hat ein 4-Gang zum 5-Gang getriebe umgebaut.
Sowas ist aber sicher sehr aufwendig und dürfte die Möglichkeiten der Meisten weit übersteigen.

Wenn man sich an nem 4-Gang versuchen will sollte man sich unbedingt das Werkstatthandbuch dazu besorgen. Aber als ich vor einiger Zeit mal neue Synchronringe kaufen wollte gab es schon keine mehr.
Ob die von woanders passen weiß ich nicht, würde mich aber sehr interessieren.
Die Lager sind aber wohl Standard-Industrieteile, die sollte es geben.
Dichtringe gibts auch.
Will schon seit 2 Jahren mal ein getriebe überholen, hab mich aber bis jetzt nicht drangetraut.

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G.
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Beitrag von G. » Mittwoch 26. März 2008, 20:53

zurück zum Thema oben

@ Barkas 1976

hier mal ein link zu deinen Fragen auf den du per Suchfunktion sicherlich auch gekommen wärst ohne ein neues Thema zu eröffnen. :D

viewtopic.php?t=72

viewtopic.php?t=1862

viewtopic.php?t=1806

naja hoffentlich erhört mich ein Moderator. Der Ordnung halber :!:


zu dem letzteren Steitthema: hab so nen 5 Gang Getriebe schon paar mal auf gehabt da es die äußeren Lager immer zerhaut da sie durch die verlängerten wellen völlig überlastet sind. Beim 5 gang und beim trans getriebe fehlt jeweils ein Zahn auf der Abtriebswelle und auf dem Differenzial! Daher die andere Übersetzung! Hat man damals beim 311er auch so gemacht unterschied coupe cabrio limo und und und (lang) -> kombi, Transporter (kurz)

... und nein diese Getriebe (schräg/kegel-Rollen bzw Kugel) Lager gibt es nicht mehr da sie eine erhöhte Lagerluft der ,,Stufe" C3 haben und laut DIN nur noch eine C2 verfügbar ist.

Ihr könnt ja gern mal ausprobieren ein Getriebe zu regenerieren alleine die ganzen Lager werden um die 300 "euer" kosten und dann auf der Bahn nen wunderschön festgefressenes Getriebe samt blockierender VA zu haben. Mir war es zu heiß. :D
rängdädängdängdäng

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Beitrag von Tim » Mittwoch 26. März 2008, 21:50

Es wurde nichts mehr geändert und auch nichts mehr verstärkt. Die unterschiedliche Kennzeichnung hat Thomas erklärt. Legt am Ausrückhebel. Man kann aber jedes Trabantgetriebe zum Wartburggetriebe umbauen und umgedreht ist alles vorgesehen im Guß nur zum Teil nicht gebohrt.

Die Übersetzungen sind, wie auch schon gesagt wurde, bis auf den Trans, alle gleich.
ich hatte mehrere Trabant und auch Wartburggetriebe auf der Werkbank und hab immer auch Zahnräder gezählt :mrgreen: alles gleich.

Und der Trabant schafft Serie etwa 140 mi Glück auch 150. Wenn der 1.3er vom Warti drin ist, dann schafft er bedeutend mehr als der Warti. :wink:

Und das hakelige schalten und das sogenannte 2. Gang Problem brauchen wa ja nich diskutieren, das werden sicher alle bestätigen :wink:
Das ist einfach da und "schön" schalten ist was anderes.

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Beitrag von Barkas1976 » Mittwoch 26. März 2008, 22:09

@ Westwartburg: da kenne ich jemanden, der es garantiert hinbekommen würde: und zwar der Pritschenpapi aus dem Barkasforum, der momentan seinen Barkas umbaut (aber vom feinsten!). Schaut mal rein. Er verbaut Audi- und VW- Getriebe und Motoren und hat jetzt auch erfolgreich die Antriebswellen gekürzt und umgedingst...

Gruss Werner
Wer Wartburg fährt, fährt nie verkehrt!

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thomas
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Beitrag von thomas » Mittwoch 26. März 2008, 22:12

Mensch... 5 Gang VW haben doch nun mittlerweile einige (ich auch :P ). Schau einfach mal hier... die Suche hätte es wieder an den Tag gefördert:
viewtopic.php?t=8&highlight=gang+getriebe
Selbstdisziplin ist wenn man vorm zu Bett gehen nicht in der Garage vorbei schaut.
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Gast

Re: 5-Gang

Beitrag von Gast » Dienstag 9. Dezember 2008, 21:25

Anonymous hat geschrieben:Ok, wenn es also ein 5-Gang-Getriebe gab, dann könnte man das 4-Gang-Getriebe doch auch auf 5-Gang umbauen. (So wie beim S51-Motor mit 4, da gibt es bei AKF auch ein Kit, um auf 5-Gang umzurüsten). Ist das technisch überhaupt machbar?

Eigentlich bin ich mit meinem noch-eingebauten-Getriebe sehr zufrieden - bis auf den 5ten Gang.

Synchronringe: da gibt es doch mittlerweile was besseres, was man verbauen könnte - oder?!

Werner
8)

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Haiko
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Beitrag von Haiko » Sonntag 11. Januar 2009, 14:40

Nur ein par frage uber dem schalthebel am Getriebe:

A. was ist mit den lehren "gehause", gehort dort etwas rein, fett zb?
B. Wie gross darf der spiel hier sein, ich denke er hat eine spiel von 1mm (in alle richtungen)
C. Soll der "knopf" verbindung ganz ohne spiel sein, oder ist ein kleines bisschen spiel "normal"?



Werde diesen einbauen (aber geht das ebim eingebauter getriebe und Motor??) , da er jetzt hacklich schaltet und die "schalttunnel" im fahrerraum nach vorne gerissen ist (dort wo die schalthebel reinsteckt).
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Beitrag von Erich » Sonntag 11. Januar 2009, 15:54

A. dort gehört nichts rein, das ist so. Das "Gehäuse" ist ja nur der Wellensitz.
B. Soll kein Spiel haben, es soll sich radial nichts spürbares bewegen lassen, sonst bekommst Du die Schaltstangenbewegung nicht 1:1 übertragen und hast ne haklige Schaltung.
C. die Kugelköpfe sollen sich ohne Widerstände bewegen lassen dürfen aber nicht klappern.

Einbau im Wagen müßte gehen, mit Hebebühne, ggf alle Verbindungen im Gestänge lösen und dann einfädeln und wieder verbinden, so würd ich es versuchen.
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Beitrag von Haiko » Sonntag 11. Januar 2009, 16:04

Danke! Werde es erstmal sauber machen und montieren. Meine Eltern haben eine schmiergrube im garage, denke est soll denn ja gehen...

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Beitrag von Haiko » Montag 12. Januar 2009, 17:45

Ich habe Heute mal unter meinen 1.3er gekuckt... Und sah das das Getriebe undicht ist (bin mir noch nicht sicher wo das oel rauskommt). Die brems und benzinleitungen sind rostig und einige gummis sind gerissen. Jetzt habe Ich vor um mein "donor" Rahmen neu auf zu bauen, und der karosse hier auf zu setzen.

Hat jemand erfahrung mit ein regenerierter getriebe (z.b. von Reich-tuning)? Was wurde "erneuert" und gibt es nach eine weile dieselbe problemen als mit ein "original" Getriebe?

Wie kann man am besten der Karosse aufheben?

Gruss, Haiko

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Beitrag von Haiko » Sonntag 1. März 2009, 17:21

Morgen werde Ich ein Getriebe hinschicken zum regenerierung. Da Ich keine ahnung habe was los ist mit das Getriebe, habe es voriges Jahr bekommen und traue es nicht zum einbau. Das Schaltmechanismus hat viel Spiel, der Kupplungshebel ist zusammen geschweist.

Ich werde auch einen Brief mitschicken mit einige Details und fragen.
Habt Ihr noch Tips? Was kann Ich der werkstatt mitteilen zum reparatur?

Witzig das im Getriebe einen Sachsenring "S" eingeschlagen ist :shock:

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Beitrag von thomas » Sonntag 1. März 2009, 17:57

Das liegt daran, das das Getriebe von Sachsenring stammt und für den 1.1er Trabant entwickelt wurde.
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Beitrag von Haiko » Dienstag 31. März 2009, 22:08

Mein regenerierte Getriebe ist wieder zuhause. Die Firme Heineken hat er sich um gekummert. Ich weiss auch warum das getriebe mangel hatte:

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Beitrag von chris 353w » Mittwoch 1. April 2009, 10:51

heineken verschickt die auch bloß...
(weiß ich, weil ich letztens in der Werkstatt war, wo so ziemlich alle Wartburg, EMW Getriebe gemacht werden)

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